Sanitär
Häufige Sanitärprobleme in Hotels und wie man sie verhindert
Schwacher Druck, Kalk, langsame Abflüsse, laufende Toiletten und versteckte Lecks: die häufigsten Sanitärprobleme in Hotels, ihre Ursachen und Vorbeugung.
Veröffentlicht · 2 Min. Lesezeit
Sanitärprobleme gehören in jedem Hotel zu den häufigsten Wartungsanfragen und zu den für Gäste sichtbarsten. Die meisten sind vorhersehbar, und damit lassen sich die meisten verhindern oder zumindest früh erkennen.
1. Schwacher Wasserdruck in den oberen Etagen
Was Gäste bemerken: eine schwache Dusche, besonders morgens.
Häufige Ursachen: Der Bedarf erreicht seine Spitze, wenn viele Gäste gleichzeitig duschen; zu kleine Leitungen; eine Druckerhöhungspumpe, die verschlissen, falsch eingestellt oder zu klein für das Gebäude ist; teilweise geschlossene oder verkalkte Ventile; verstopfte Strahlregler und Duschköpfe.
Vorbeugung: Prüfen Sie den Druck in den höchsten und entferntesten Zimmern zu Spitzenzeiten, warten Sie Pumpen und Druckbehälter und reinigen Sie Strahlregler und Duschköpfe regelmäßig. Wurden über die Jahre Zimmer ergänzt, muss das Versorgungssystem eventuell insgesamt neu bewertet werden.
2. Unbeständiges Warmwasser
Was Gäste bemerken: Wasser, das kalt wird oder zwischen heiß und kalt schwankt.
Häufige Ursachen: Warmwasserbereiter, die für die Zahl der Zimmer zu klein sind, verkalkte Heizstäbe, lange Leitungen ohne Zirkulation, defekte Thermostatmischer.
Vorbeugung: Passen Sie die Warmwasserkapazität an die Belegung an, entkalken Sie die Geräte bei hartem Wasser und prüfen Sie Thermostate und Mischventile im Rahmen der regelmäßigen Wartung.
3. Kalk
In vielen marokkanischen Städten ist das Wasser hart. Mineralablagerungen setzen sich in Duschköpfen, Wasserhähnen, Ventilen, Spülkästen und, am teuersten, in Warmwasserbereitern fest.
Vorbeugung: regelmäßiges Entkalken von Armaturen und Warmwasserbereitern und, wo sinnvoll, eine Wasseraufbereitung. Einen Duschkopf zu ersetzen ist günstig; einen Warmwasserbereiter wegen Kalk vorzeitig zu ersetzen nicht.
4. Langsame Abflüsse und Verstopfungen
Häufige Ursachen: Haare und Seife in Duschen; Fett in Küchenabflüssen; Sand in Immobilien an der Küste und in der Wüste; ausgetrocknete Geruchsverschlüsse in selten genutzten Zimmern, durch die auch Gerüche entweichen.
Vorbeugung: Haarsiebe in Duschen, Fettabscheidung in der Küche, Wasserlaufenlassen in ungenutzten Zimmern und regelmäßige professionelle Reinigung der Hauptleitungen.
5. Laufende oder undichte Toiletten
Eine ständig laufende Toilette verschwendet überraschend viel Wasser und fällt leicht nicht auf.
Vorbeugung: Nehmen Sie eine Spülkontrolle in die regelmäßigen Zimmerkontrollen auf und ersetzen Sie verschlissene Spülventile und Dichtungen umgehend.
6. Versteckte Lecks
Die schädlichsten Lecks sind die, die man nicht sieht: hinter Fliesen- oder Tadelaktwänden, unter Böden oder von einer Terrasse darüber.
Warnzeichen: ein Wasserzähler, der sich bewegt, obwohl nichts läuft; feuchte Stellen, Blasen in der Farbe oder verfärbte Decken; muffiger Geruch; eine Pumpe, die anspringt, obwohl kein Wasser entnommen wird.
Was zu tun ist: Handeln Sie schnell. Ein Fachmann sperrt Abschnitte des Leitungsnetzes ab, um die Stelle einzugrenzen, bevor eine Wand geöffnet wird. Liegt die Quelle darüber, etwa eine Dachterrasse oder ein Bad in der Etage darüber, kann es sich eher um ein Problem der Abdichtung handeln als um eine Leitung.
Sanitär in die regelmäßige Wartung einbauen
Der einfachste Schritt ist, Sanitär zum Teil der regelmäßigen Zimmerkontrollen zu machen: jede Toilette spülen, jeden Wasserhahn und jede Dusche laufen lassen, unter jedes Waschbecken schauen. Notieren Sie, was Sie finden, und achten Sie auf Muster. Tritt dasselbe Problem in mehreren Zimmern auf, liegt wahrscheinlich eine gemeinsame Ursache in der Versorgung oder Entwässerung vor.
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